Allgemein

Unterschiedlicher Kostenersatz bei Ergotherapien

St. Pölten, 05.10.2010

Patienten der NÖ Gebietskrankenkasse benachteiligt

Dipl. Päd. Erika Adensamer, Präsidentin der Interessenvertretung der NÖ Familien, schließt sich der Forderung des katholischen Familienverbandes NÖ nach vollem Kostenersatz bei Ergotherapie an.

Große Unterschiede bei der Kostenrückerstattung von Ergotherapien haben Expert/innen des katholischen Familienverbandes aufgedeckt. Während die meisten Kassen die vollen Kosten übernehmen, zahlt die NÖ Gebietskrankenkasse nur einen Teilbetrag von 22,17 €  pro Behandlungseinheit (65 €). „Eine Ergotherapie hat zum Ziel, Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit in Alltag zu ermöglichen. Daher appelliere ich an die NÖ Gebietskrankenkasse, hier nicht auf Kosten von Patient/innen zu sparen. Die Verbesserung der Lebensqualität muss in unserer Gesundheitspolitik oberste Priorität haben“, so LAbg. Erika Adensamer, Präsidentin der Interessenvertretung der NÖ Familien.

Präsidentin Adensamer ersucht daher die zuständigen Führungskräfte der NÖ Gebietskrankenkasse, bei der Bewilligung von Kostenrückerstattungen die positiven Auswirkungen von Ergotherapien – allen voran die gesellschaftliche Teilhabe, die Selbstständigkeit, verbesserte Lebensqualität und damit die Einsparung von medizinischen Folgekosten –  zu berücksichtigen. „Die Kostenübernahme für medizinisch notwendige Maßnahmen durch die Krankenkassen darf keine Frage des guten Willens der Krankenkassen sein!“ so Adensamer.

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